Ein wenig Geschichte ...

SHIBARI – kINBAKU
Japanische Bondage
Shibari hat seinen Ursprung in der japanischen Tradition des Hojōjutsu, einer Kampfkunst, bei der Gefangene mit Knoten gefesselt werden, die ihrer Klasse oder ihrem sozialen Status entsprechen.
Später wurde diese Praxis als eine Form der Meditation und Entspannung genutzt. In der Luft schwebend, gefesselt durch ein Gewirr aus Seilen und Knoten, entspannen sich die ihr ausgelieferten Körper und geben sich hin.
Die Praxis wird gemeinhin als Shibari (japanisch für „fesseln“) bezeichnet, traditionell aber eher als „Kinbaku“ bezeichnet und bezeichnet das gezielte Drücken einer Person. Obwohl diese Technik heute fast ausschließlich mit Bondage (dem Buchstaben „B“ im Akronym BDSM) in Verbindung gebracht wird, liegen ihre Ursprünge in einem ganz anderen Kontext.
Modernes Shibari ist eine Praxis (sexuell oder nicht), die das Vertrauensverhältnis zwischen zwei Partnern betont und andere erotische Bereiche erforscht.
Shibari: Wie fange ich an?
Wie bei allen sexuellen Erfahrungen, egal ob neu oder alt, ist Einvernehmen das Wichtigste. Daher ist es wichtig, vor Beginn deine Grenzen klar zu kommunizieren.
Beginnen Sie mit Ihrem Partner eine klare Diskussion darüber, was Sie von dieser Erfahrung erwarten, was tolerierbar ist und was nicht.
Kommunikation ist der Schlüssel zu einem reibungslosen Ablauf. Überlegen Sie sich auch, wie Ihr Partner verstehen kann, wann die Dinge zu weit gehen, wann Sie eine Grenze nicht überschreiten dürfen oder wann Sie aufhören möchten.